Filmreview: Dreamcatcher

Ein kurzer Überblick:

Einige Freunde, welche alle über die Gabe der Telepathie verfügen, machen Urlaub in einer Waldhütte. Bevor sie zu diesem Urlaub aufbrechen wird der Zuschauer mit einigen Einblicken in das Leben der Protagonisten gequält.Aber dazu später mehr...

( Demjenigen, der schon mehr Stephen King Verfilmungen durchleiden musste, als er genießen konnte, schwahnt bereits in den ersten Minuten, dass auch Dreamcatcher seine Leidensfähigkeit herausfordern wird. *g* )

Dreamcatcher Cover

Aber nun zurück zur Handlung:

In den Wäldern von Maine lauert das Böse. Eine düstere,unheimliche Gefahr, die aggresiv und mächtig genug,um das Leben auf Erden für alle Zeit zu verändern.Die Tiere waren die Ersten,die die Bedrohung spürten. In panischer Angst haben sie ihre Reviere verlassen. Inmitten des ganzes Chaos treffen sich Jonsey, Henry, Pete und Beaver wie jedes Jahr dort, um in ihrer Hütte ihren Urlaub zu verbringen. Doch mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als sie selber Zeuge der Invasion werden und Jonsey mit dem Virus infiziert wird und auserwählt wurde den Wirt sicher aus der Quarantänezone zu bringen, um dann die ganze Welt zu infizieren.

Doch sie haben nicht die Rechnung mit Colonel Abraham Curtis (Morgan Freeman) gemacht, der die ganze Wahrheit kennt. Er versucht schon seit 25 Jahren diese Invasion auszulöschen und will dieses Mal die endgültige Endscheidung. Da kommen Jonsey und seine 3 Freunde gerade richtig. Sie verfügen über besondere telepathische Fähigkeiten, welche sie von ihrem Freund Duddits bekommen haben. Seitdem spüren und sehen sie Dinge, die gewöhnlichen Menschen verborgen bleiben. Ihr Leben lang haben sich die vier vor einer undefinierbaren Bedrohung gefürchtet. Jetzt scheint ihre Gabe Sinn zu bekommen und ausgerechnet Duddits könnte die Antwort auf alle Fragen sein.....

Hintergründe:

Auch diese Verfilmung widmet sich der Rückblenden der Kindheit der Protagonisten, so dass der Zuschauer erfährt, weshalb die Freunde über telepathische Fähigkeiten verfügen. Zugleich lernt der Zuschauer durch die Rückblenden einen besonderen Freund der Gruppe kennen, einen geistig behinderten Jungen, den sie vor anderen Kindern beschützen und so zum Freund gewinnen. Ähnlich wie in Stephen King's ES wird der Grundstein des aktuellen Geschehens also schon in der Kindheit der Protagonisten gelegt.

Der Kontrast zwischen den schauspielerischen Leistungen der Kinderdarsteller und den Leistungen der Erwachsenen, welcher bereits in der Verfilmung von Stephen King's ES deutlich hervortrat, fällt bei Dreamcatcher noch dramatischer aus. Während die Kinderdarsteller es verstehen ihren Rollen Leben einzuhauchen und so den Zuschauer zu überzeugen wissen, erweisen sich die erwachsenen Darsteller, allen voran Morgan Freeman als knallharter und Skrupelloser Oberst einer Spezialeinheit, als besonders schlecht.

Fazit:

Die Handlung schwächelt an manchen Stellen des Films und verdient eigentlich keine weiteren Erläuterungen. Nur so viel sei gesagt, Die Verknüpfung der drei Handlungsstränge

a) Den Erlebnissen der Erwachsenen
b) den Rückblenden in die Kindheit
c) Den Plänen des Militärs, angeführt von Morgan Freeman, dessen Charakter in diesem Film persönliche Motive zu einem kompromisslosen Engagement treiben bleiben über aber Duchschnitt.

Echte Spannung oder gar Grusel kommen nur an wenigen Stellen zu stande.

Mit Dreamcatcher hat Regiseeur Lawrence Kasdan eine gute aber nicht 100% ige Verfilmung des Buches geschaffen.Zwar bietet der Film, vor allem am Anfang, eine recht spannende und beängstigende Stimmung, welche zur Hälfte des Films etwas nachlässt, aber trotzdem auf einen gehobenen Niveu bleibt; trotz seiner Länge von 134 min.

Alles in allem eine solide Umsetzung mit gutem Unterhaltungswert und angemessenem Gruselfaktor!

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