[home] [interaktiv] [look] [mag-a-zine]
[come:out]
[safe-sex]
[links:]
[groups]
[open directory]
News-Index | Artikel Archiv

Die Internetfalle - Pädophile auf Beutezug

Pädophile auf der Suche

Als der dreizehnjährige Matthias seine Vorliebe für Jungs entdeckte war er damit vollkommen überfordert. Keiner sollte von seiner Neigung wissen, denn was würden die Nachbarn sagen? Auch Freunde wollte er nicht haben, da so die Gefahr bestünde, dass er früher oder später als schwul geoutet werden würde. Einzig und allein das Internet war immer für ihn da. Dort konnte er seine Neigung frei und offen zeigen. Schnell entwickelte sich mehr als nur ein flüchtiger Chat, mehr sogar als eine flüchtige Bekanntschaft.
Er hieß Tom, war 36 und hatte sehr viel Verständnis für Matthias Probleme. Sie hatten sich in einem Chat kennengelernt und nun waren sie Freunde. Bald bot Tom an, dass Matthias ihn doch besuchen könne. Matthias war vollkommen überwältigt. Ein echt netter Mann will sich mit ihm Treffen. Vielleicht wird ja mehr draus, dachte Matthias. Schließlich willigte der Junge ein und fuhr ein paar Tage später zu Tom. Seine Eltern sollten davon nichts wissen, deshalb sagte er ihnen, dass er bei einem Schulfreund übernachten würde.
Eine Woche später wurde Matthias Leiche in einem Waldstück gefunden. Dieser „nette Mann” wollte ihn nur für ein Abenteuer, welches mit dem Tod des Jungen endete.

Pädophile im Chat

Es ist längst nichts ungewöhnliches mehr. Statistiken sagen aus, dass sogar mindestens jedes fünfte Kind bereits Kontakt mit diesem Thema hatten. Immer mehr Pädophile gehen in Chatrooms auf die Suche nach unschuldigen Kindern, die sie verführen können. Egal ob durch vorgetäuschte Freundschaften oder durch „Taschengeld”, wie es oft bezeichnet wird, Pädophile wenden jegliche Strategie an um das Vertrauen ahnungsloser Kinder zu ergattern. Vor allem bei homosexuellen Kindern, die sich mit ihrer Neigung allein fühlen, bietet eben dieser Punkt der Einsamkeit einen guten Nährboden für die Versuche der Pädophilen diese Kinder in Chatrooms anzulocken und sie dann schließlich zu vergewaltigen und sogar zu töten.

Pseudo-Pädophile

Im Gegensatz dazu wird die Bezeichnung "Pädophil" oft nicht im streng wissenschaftlichen Sinne verwendet, wenn grundsätzlich alle Täter, die Kinder sexuell mißbrauchen als Pädophile bezeichnet werden. Es existieren bei sexuellem Mißbrauch auch andere Motive, dann spricht man auch von Pseudopädophilie. Originäre Pädophile werden zur besseren Abgrenzung auch als strukturiert pädophil bezeichnet, da ihre Orientierung fest in die Persönlichkeitsstruktur verankert ist.

Trau schau wem

Niemand sollte dem Chatpartner blind vertrauen, denn man darf nicht vergessen, dass man diese Person nicht kennt. Häufig verwenden Pädophile Lügen um ihr Ziel zu erreichen. Durch die Naivität der Kinder haben sie ein leichtes Spiel.
Da es bundesweit nur ca. 40 Polizeibeamte gibt, die sich im Internet auf die Suche nach solchen Personen befinden, haben Pädophile zusätzlich einen gewissen Schutz.
Demnach ist jeder auf sich selbst gestellt. Eltern sollten nicht denken, ihre Kinder seien in sicherheit, da sie ja „nur” zu Hause am PC sitzen. überall lauern Gefahren und diese gilt es aus dem Weg zu gehen. Also, wenn ihr jemanden aus dem Chat treffen wollte, dann bitte nur in Begleitung von Erwachsenen. Am besten ist allerdings, wenn ihr garnicht erst auf die Wünsche nach einem Treffen eingeht und die Personen, die diese Wünsche äußern ignoriert.

Passt auf euch auf!!!

© 2004 by Christoph / boypoint.de


Zurück zur Artikelübersicht