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News-Index | Artikel Archiv

W wie Wettkämpfe in der Antike

293 mal - bis zum Verbot 393 nach Christus - trafen sich in der Antike die besten Sportler in Olympia, um sich in verschiedenen Disziplinen zu Ehren des Zeus zu messen: Lauf, Wagenrennen, Ring- und Faustkampf, Weitsprung, Diskurs- und Speerwurf. Die antiken Wettkämpfe waren aber kein Spaß. Nur ein Sieg zählte, ein zweiter Platz war schon nichts mehr wert. Es gibt Berichte über einen Kampfsportler, der von seinem Gegner erwürgt wurde, ihm aber sterbend noch eine Zehe brechen und damit zum Aufgeben zwingen konnte. Die Kampfrichter erklärten den Toten zum Sieger. Schon kleine Vergehen - zum Beispiel Fehlstarts bei den Laufwettbewerben - wurden von einer Jury durch Auspeitschen bestraft. Betrüger mussten eine Zeusstatue bezahlen, die vor dem Eingang zum Stadion aufgestellt wurde. In den Sockel waren Name und Vergehen eingraviert - zur Abschreckung. Die Sieger bekamen in Olympia offiziell nur einen Kranz aus Olivenzweigen. Zu Hause waren sie aber Stars, wurden lebenslang geehrt und reich belohnt. Sie wurden oft lebensgroß in Marmor gemeißelt, ihre Heimatstädte zahlten ihnen Essen oder Theater oder erließen ihnen die Steuern. übrigens: Bei den ersten Spielen 776 vor Christus soll der Sieger eine Nacht mit einer Priesterin gewonnen haben. Naja.

Z wie Zeppelin

Ein 59 Meter langer Zeppelin, der über Athen kreist - in der Bevölkerung nur ‘Schwebender Spitzel’ genannt - sendet 24 Stunden am Tag per Infrarotkamera Bilder direkt zum Athener Olympia-Lagezentrum. Griechenland hat das High-Tech-Luftschiff, das auch ABC-Waffen aufspüren soll, für drei Monate für 1,6 Millionen Euro von einer Schweizer Firma gemietet.

© 2004 by Flo / boypoint.de



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