[home] [interaktiv] [look] [mag-a-zine]
[come:out]
[safe-sex]
[links:]
[groups]
[open directory]
News-Index | Artikel Archiv

Tipps zum Bondage Date - Teil 2

Das Stoppwort ist ein ausgemachter Begriff, den der Gefesselte ausspricht, wenn man nicht mehr möchte, eine Pause braucht oder sogar abbrechen muß. Für jede dieser Möglichkeiten könnte man ein anderes Wort ausmachen. Wenn du geknebelt bist, ist das natürlich sub-optimal. Dann kann man aber eine Glocke nehmen, die du benutzt, wenn die Anstrengung zu groß wird.
Das setzt aber voraus, daß der Fessler sich auch daran hält.

Der stille Alarm ist dafür da, um sich gegen einen Unbekannten abzusichern, der einen komplett kontrolliert. Wenn man nämlich die Adresse des Fesslers kennt, kann man durchaus einem Freund seines Vertrauens sagen, ich bin bei dem und wenn ich mich bis dahin nicht melde ist was passiert.
Solltest du diese guten Ratschläge nicht ernst nehmen, gibt es eine weitere Variante. Du erfährst die Adresse erst wenn es losgeht. Du bist in der Wohnung. Also mußt du kurz auf die Toilette und von dort kannst du dem oben genannten Freund deines Vertrauens die Adresse per SMS von Deinem Handy aus senden.

alarm
Natürlich bietet das alles gegen Psychopathen und Spinner keinen 100%igen Schutz. Ein Restrisiko bleibt immer. Die einzelnen Möglichkeiten sind natürlich auch kombinierbar. Man könnte sich auch anrufen lassen... Ob das geil ist während der Session ist eine andere Frage. Wobei überhaupt sich die Frage nach der Realisierbarkeit stellt. Wem das Sperma aus den Augen tropft wird vor Geilheit wohl kaum einer diese Tipps berücksichtigen.
Man sollte auf jeden Fall vorher gedanklich durchspielen, was passieren könnte und wie man darauf reagiert. Was erwartet man und wie lange wird es dauern?

Wichtig ist, daß man die Spielchen nicht unterschätzt: Fesseln allein kann sehr anstrengend sein. Und manche Sex-Spiele werden mit anderen verknüpft: z.B. Fesseln und Spank. Den Körper einzuengen ist dieser nicht gewohnt. Eine kurze Zeit in einer bestimmten Position kann in fünf Minuten zu erheblichen Schmerzen und/oder Krämpfen führen. Allein ein Knebel, der zu lange getragen wird oder zu eng sitzt, kann sich an der Kiefermuskulatur erheblich bemerkbar machen. Und dazu muß er nicht aufgeblasen sein.

Letztlich bleibt es doch dabei:
Von jemandem den man nicht vertraut oder den man nicht kennt, sollte man sich nicht fesseln lassen.

Und daher wird sich der nächste Teil mit der körperlichen Fitness beschäftigen, wie man sich auf eine Session vorbereitet und was man beachten sollte.



© 2004 by Kai / boypoint.de



Zurück