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News-Index | Artikel Archiv

Vom Sex mit dem Menschen, den man am meisten liebt

Nahezu alle Jungs (knapp 98%) wichsen, wixen, onanieren, holen sich einen runter, keulen sich einen, ....
Doch was hat es damit auf sich? Ist es wirklich so schädlich, wie hin und wieder zu hören ist?

Onanie ist gesund

wichsen

Alles, was Du bisher darüber gehört haben willst, vom Buckel nach dem hundertsten Mal, bis hin zu irgendwelchen Horrorgeschichten (von wegen böse Hexen holen sich kleine Jungs, die wichsen, je öfter man in der Jugend wixt, desto eher ist man später impotent, Wichser erkennt man an diesem oder jenem Körpermerkmal etc.) ist Quatsch. Viele dieser Geschichten entspringen einem jüdisch−christlich geprägten Verständnis vom Fortpflanzung. Demnach dürfe Sex nur der Erhaltung der menschlichen Rasse dienen, und somit ist Onanie natürlich Verschwendung von Spermien. Allerdings sind wir inzwischen weiter und wir wissen, daß diese Legenden, die unwirklicher sind als der Weihnachtsmann, frei erfunden sind. Das einzige Argument, daß ich zählen lassen muß ist: Wixen führt zum Tode. Nichtwixen allerdings auch.

wixen Wichsen ist also nicht schädlich. Ganz im Gegenteil. Du erfährst beim Wixen, wie Du selber reagierst. Du lernst Dich und Deinen Körper kennen. Das ist wichtig für Deine Entwicklung. Es heißt, nur wer sich selber kennt, kann wirklich lieben und erfüllten Sex haben.
Beim Wixen ist es normal, daß sich sehr individuelle Phantasien aufbauen. Das gehört dazu. Egal, ob Du beim Wichsen davon träumst mit irgendwelchen Popstars zu poppen, oder ob Du Dir einen heißen Striptease ausmalst. Auch scheinbar ganz absurde (oder in der Realität verbotene oder verpönte) Vorstellungen können Dich bei der Selbstbefriedigung in den siebten Himmel heben. Gar nicht so wenige Jungs bevorzugen neben der reinen Vorstellungskraft sogenannte Wixpics. Bilder, Zeitschriften, Pornos, Modekataloge, erotische Texte, vielleicht auch Dildos (Penisimitationen) oder anderes Sexspielzeug, Unterwäsche und allerhand erregendes bei deren Betrachtung sie am liebsten „kommen”.
Es beginnt möglicherweise mit dem Otto−Katalog auf den Unterwäscheseiten und geht bis hin zu geilen Pornofilem aus dem Internet oder aus dem Videoverleih. Du wirst selber vermutlich schon einen Favoriten haben. Egal, ob mit oder ohne Bilder, ob du geistig mit Hayden Christiansen schläfst, Eric Zabel für Dich strippt, ob David Backham an Deinem Schwanz lutscht, oder Du davon träumst, Deinen Banknachbarn zu fesseln. Alles das ist phantastisch, Onanie, und gut für Dich. Alles andere spielt keine Rolle, schließlich sind es Deine Gedanken, und die sind frei!

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© 2004 by Jonny / boypoint.de