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Andorra: Marta Roure „Juguem a estimar−nos”
übersetzt heißt das Ganze „Wir spielen, wir würden uns
mögen”. Andorra, mit 60.000 Einwohnern ähnlich groß wie die
deutsche Metropole Dülmen, nimmt zum ersten Mal teil. Ganze zwei (!) Teilnehmer
hatte die Vorentscheidung, von der eben die Siegerin Marta Roure auch noch aus Spanien
kommt. Ihr Titel geht zwar leicht am Ohr vorbei, aber insgesamt doch sehr schön.
Ich hoffe, auf einen finalen Vergleich zwischen Spanien und Andorra.
Portugal: Sofia „Foi magia”
Seit Jahren weigern sich die Portugiesen in Englisch zu singen, das verdient zumindest
einen Sympathiepunkt. Für dieses x−beliebige Up−Tempo−Stück
gibt´s aber nicht viel zu holen. Aber zumindest versuchen es die Portugiesen nicht wieder
mit einer tonnenschweren Ballade, das ging u.a. mit Platz 22 im letzten Jahr (Rita
Guerra „Deixa−me sonhar”) voll in die Hose. Die gute Sofia übrigens
ist Siegerin der Casting−Show „Operacao Triunfo”, eine Mischung
aus „Big Brother” und DSDS.
 Malta: Julie & Ludwig „On again...Off again”
Dieses miese Machwerk bitte ganz „off again”. Unser aller Ralph Siegel nahm
an der maltesischen Vorentscheidung teil, landete mit Ali & Lis aber nur auf Platz 5.
Der maltesische Verband aber wollte seine Erfahrung nutzen, und nun produziert Ralle
eben Julie & Ludwig. Die Armen. Und scheiden auch schon im Semifinale aus. Kann man
nix machen. Aber das kommt daher, weil Julie gar nichts kann und Ludwig nur im Opernstil.
Naja...
Monaco: Maryon „Notre planete”
So ein bißchen wie „Diese Welt” von Katja Ebstein (1971 Platz 3).
Maryon ist 16 Jahre alt, die jüngste Teilnehmerin im Feld. Eine Qualifikation
musste sie nicht überstehen, hätte sie mit diesem Disco−Schlager
aber auch nicht. Das monegassische Fernsehen nominierte sie nach einen
Casting−Verfahren. Ach, wie originell. Monaco ist nach 25jähriger
ESC−Abstinenz wieder dabei. Aber warum kommen die bloß mit so ´ner
Nummer zurück? Ob Fürst Rainier davon weiß?
 Griechenland: Sakis Rouvas „Shake it”
Vorentscheidungs−Theater bei den Hellenen, so nominierte man direkt. Die Wahl
fiel auf Sakis Rouvas, ein überaus hübscher Zeitgenosse, dessen
Stimme ein wenig flach ist. Das Lied allerdings ist gut. Latino−Sound aus
Griechenland – das hört man nicht allzu oft. Geht ins Ohr, in die Beine
sowieso, kommt klar weiter. Gratulation!
Ukraine: Ruslana „Diki tantsy”
Die Ukraine nimmt nach Oliaksanders 14. Platz zum zweiten Mal teil. Ruslana bringt
alle Voraussetzungen mit, um nun noch weiter vorne zu landen. Ihr Lied das bisher
stärkste, ein bißchen Techno, ein bißchen Ethno, ein bißchen
Trommeln – fertig ist der Hit. Sehr gut! In Istanbul wird sie den Titel wohl
in Englisch vortragen: „Wild dances”!
Weiter zum dritten Teil
Ab sofort ist die neue Euvovision Songcontest Doppel-CD erhältlich. Sie enthält
alle Beiträge der 36 Teilnehmerstaaten, darunter auch den deutsche Beitrag und Nr.1
Erfolg “Can´t wait until tonight” von Shooting−Star Max. Ein wahrer
Ohrenschmaus f\x{00FC}r alle Eurovisionkenner und diejenigen die es noch werden wollen.
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