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News-Index | Artikel Archiv

Der ESC 2004 in Istanbul

An dieser Stelle werden nun die Songs (schon lange keine Chansons mehr, daher nicht mehr der ursprüngliche Titel) vorgestellt, von denen die Veranstalter der einzelnen Länder sich den Sieg erhoffen. Die Startreihenfolge des Semifinals (22 von 36 Nationen) sowie die des Finals (4 gesetzte plus die 10 ersten des letzten Jahres) wurde schon ausgelost. Deutschland startet mit Max Mutzke an Position 8 von 24. Aus dem Semifinale können sich also 10 Länder qualifizieren. Alle 36 sind berechtigt, an beiden Veranstaltungen am Televoting teilzunehmen. Das Semifinale überträgt am Mittwoch, 12. Mai der NDR ab 21 Uhr. Das Finale läuft ebenfalls ab 21 Uhr am Samstag, 15. Mai in der ARD. Moderieren werden die Shows von der türkischen Sängerin Meltem Cumbul und dem Schauspieler Koran Abay. Der auch in Deutschland bekannte Tarkan hatte kurzfristig abgesagt. Die Teilnehmer des Finales werden in den kommenden Tagen vorgestellt.

Hier nun also die Reihenfolge des Semifinals:

Eurovision Song Contest

Finnland: Jari Sillanpää „Takes 2 to tango”

Flotter Tango, der nur schwer nach Tango klingt. In Finnland ist der Tango Musikstil Nummer 1 und Jari Sillanpää ist dort mega−populär. Im letzten Jahr waren die Finnen noch gesperrt, nachdem Laura mit „Addicted to you” 2002 so abgestürzt ist. Dieses Jahr gibt´s die Wiedergutmachung. Das Lied geht sofort ins Ohr und in die Beine. Ein kleiner Geheim−Tipp, sollten die Finnen die Quali bei dem miesen Startplatz überstehen.

Weißrussland: Alexandra & Konstantin „My Galileo”

Bei der Vorentscheidung sang das Duo diesen Titel noch in ihrer Landessprache, für Istanbul übersetzten sie den Text ins Englische. Ein moderner Titel, der Folklore−Elemente mit Ethno−Stilmitteln vereint. Sehr interessant. Weißrussland nimmt zum ersten Mal am ESC teil.

Eurovision Song Contest

Schweiz: Piero Esteriore & The MusicStars „Celebrate”

Im letzten Jahr waren die Eidgenossen noch gesperrt, die Schlagersängerin Francine Jordi belegte mit „Dans le jardin” nur den vorletzten Platz vor zwei Jahren. Wenn man nun den diesjährigen Titel hört, fragt man sich, wie schlecht die anderen Titel der Vorentscheidung waren, oder ob die Schweizer nur schlicht und einfach keinen Geschmack haben. Ganz grausliges Stück, geht gar nicht. Wird die Quali definitiv nicht packen.

Eurovision Song Contest

Lettland: Fomins & Kleins „Dziesma par laimi”

Zwei nicht mehr ganz taufrische Herren mit Gitarre – das erinnert doch stark an die dänischen Olsen Brothers. Die Letten siegten 2002 mit Marie N´s „I wanna”, holten im letzten Jahr mit der Gruppe F.L.Y und ihrem „Hello from Mars” nur fünf Punkte. Es werden nicht viel mehr werden. Lettisch klingt gesungen zwar nicht schlecht, aber das Lied ist doch arg gewöhnungsbedürftig. Wird schwer für das in Lettland sehr bekannte Duo.

Israel: David D´Or „Leha´amin”

Der Titel bedeutet soviel wie „an etwas glauben” und der äußerst populäre David D´Or wird dieses Stück wohl auch auf Englisch vortragen. So ist es zumindest geplant. Traditionell gab es in Israel keine Vorentscheidung, die israelischen Ausrichter nominierten David D´Or direkt. Sicher keine schlechte Wahl, der Junge kann was. Aber, erstens, lernen die Verantwortlichen nicht aus ihren Fehlern der Vergangenheit, in der die Israelis sei 1998 immer schlecht abschnitten und zweitens ist dieses Lied so eunuchenhaft gesungen, das erinnert doch stark an den letzten Platz des Norwegers Haldor Laegrid 2001. Sicher eine schöne Melodie, ich zweifel allerdings am Erfolg.

Weiter zum zweiten Teil


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© 2004 by Andreas / boypoint.de



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