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Jugendlich und ihr Wissen über IT-Sicherheit

Das Buntesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat eine Umfrage mit 738 Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren gemacht. Das Ergebnis war, dass die Jugendlichen selbst ihre Kenntnisse über Internet Sicherheit als eher gering einschätzen. Nur 8% der Befragten meinten das sie sich sehr gut auskennen, obwohl 46% das Thema für sehr wichtig halten. Auch halten eher Jungs das Thema für wichtiger(57%) als Mädchen(36%). Bei den Jugendlichen gab es unterschiedliche Bekanntheit der einzelnen Sicherheitsproblemen.

Am Bekanntesten sind Viren/Würmer(56% der befragten sagten das sie sich einigermaßen gut damit auskennen). 55% mit der Problematik des Illegalen MP3 Downloads(was in Deutschland mit den neuen Gesetzen noch verschärft wurde). Noch recht häufig Bekannt sind Hacker-Angriffe, Dialer und die Risiken des Datenmissbrauch (diese Probleme befinden sich im Moment im "Vormarsch") genauso, wie Spam-Mails(Die jeder von uns als sehr nervig Entfinden). Bei Hoaxes hört das Wissen aber schon wieder auf!

Seit Jahren kursieren Warnungen vor (angeblichen) Viren, die sich per E-Mail verbreiten sollen. Diese "Warnungen" werden meist von gutgläubigen Usern verbreitet, die diese per E-Mail von ihresgleichen erhalten haben. Sie zeigen dabei oft sogar ein Engagement, das man sich sonst nur wünschen könnte, im Glauben, sie täten den Adressaten einen Gefallen, in dem sie sie vor gefährlichen Viren warnen. Die Empfänger werden aufgefordert, E-Mails, die im Betreff (subject) einen der weiter unten genannten Begriffe enthalten, nicht zu lesen sondern sofort zu löschen. Andernfalls würde ein Virus furchtbare Dinge mit dem Rechner des Empfängers anrichten.

Fakt ist... dass alle diese Warnungen keinen ernstzunehmenden Hintergrund haben (was die Gefährlichkeit der vermeintlichen Viren angeht). Es handelt sich wohl mehr um ein soziologisches Phänomen. Es gibt die E-Mails, vor denen gewarnt wird, meist gar nicht. Diese Warnungen werden Hoaxes genannt (engl. hoax, altengl. hocus: Scherz, Falschmeldung). Vielmehr stellen diese "Warnungen" die eigentlichen Viren dar, denn sie richten erheblichen Schaden an, in dem sie Menschen verunsichern und Arbeitszeit binden (z.B. auch meine gerade). Außerdem belasten sie durch ihre nicht geringe Zahl das Internet durch nutzlosen Datenverkehr (zugegeben, da gibt es noch mehr Dinge, auf die das zutrifft).

Generell werden nie echte Virus-Warnungen auf diese Weise in die weite Welt geschickt! Sehr wohl können aber Viren in Dateianhängen (Attachments) von E-Mails enthalten sein) Auch bei diesen Thema sind Jungs aufgeklärter als Mädchen.
Also Fazit: Den Jugendlichen stehen viele Möglichkeiten offen um sich über das Thema Sicherheit Aufzuklären aber viele nutzen sie nicht. Sie wissen zwar, wie sie ein Antivirus Programm benutzen können und das man eine Spam-Mail nicht öffnen soll aber viele wissen nicht mehr. Sie Informieren sich nicht, ob ihr neues Programm irgendwelche Sicherheitslücken hat und wundern sich dann das ihr PC nicht mehr funktioniert. Also Leute informiert euch damit ihr Sicher seit und nicht irgendwann vorm PC sitzt und nicht wisst warum das blöde Ding nicht geht.

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